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Studie zu Verbraucherhotlines zeigt Bedarf nach transparenter Information

29 August 2013

Eine an der Hochschule Niederrhein vorgelegte Bachelorarbeit verglich am Beispiel des Themas Hefeextrakt und dem Clean Labelling „ohne Geschmacksverstärker“ zehn Hotlines verschiedener Lebensmittelhersteller. Das Ergebnis: Nur drei der getesteten Hotlines schnitten mit der Gesamtnote „gut“ ab, vier mit „befriedigend“ und drei sogar mit „mangelhaft“. Der Grund: Die Auskünfte zeigten, dass es an Kenntnissen zur Zutat Hefeextrakt mangelte. So wurde beispielsweise nicht in allen Fällen korrekt zwischen dem Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat und der Zutat Hefeextrakt unterschieden. Das Ergebnis zeigt einmal mehr, dass transparente warenkundliche Informationsmaterialien für Lebensmittelunternehmen eine wichtige Basis für erfolgreiche Verbraucherkommunikation sind. Entsprechende Broschüren zum Thema Hefeextrakt können Interessierte hier herunterladen.

Eva Bohlander: „Bewertung der Informationsqualität von Verbraucherhotlines an ausgewählten Beispielen im Lebensmittelbereich“, Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, 2013